Search Videos

Hamburg-Hafen: Die "Maxim Gorkiy" im Dock bei Blohm & Voss



Video Title : Hamburg-Hafen: Die "Maxim Gorkiy" im Dock bei Blohm & Voss
Description : Die Maxim Gorkiy (benannt nach dem russischen Schriftsteller Maxim Gorki) ist jetzt ein russisches Kreuzfahrtschiff der Moskauer Reederei Sovcomflot im langjährigen Charter der Phoenix Reisen in Bonn. Sie wurde 1968 im Auftrag der Deutschen Atlantic Linie von der Howaldtswerke-Deutsche Werft AG in Hamburg erbaut und konnte 1969 ihre Jungfernfahrt unter dem Namen TS „Hamburg" antreten. Nach dem Scheitern der Verbindungsverhandlungen von der in Liquiditätsschwierigkeiten -- enormer Kostendruck nach der Ölkrise 1973 -- steckenden Reederei Deutsche Atlantic Linie mit der Hapag-Lloyd erhielt die „Hamburg" 1973 zum Verkauf den traditionsreicheren Namen „Hanseatic". Noch während der Verkaufsverhandlungen mit der Hapag-Llyod über 25 Millionen Euro erreichte ein höheres japanisches Angebot über 34 Millionen Euro die Hamburger Reederei. Nach deren Insolvenz am 1. Dezember sollte die „Hanseatic" (die dritte dieses Namens) nach Japan verkauft werden, doch der unterschriftsreife Vertrag kam nicht zustande und so wurde sie für rund 31 Millionen Euro zur Deckung von Verbindlichkeiten in die USA abgegeben. Dahinter stand aber die sowjetische Staatsreederei, die das Schiff am 25. Januar 1974 unter dem heutigen Namen „Maxim Gorkiy" (zu Ehren des russischen Schriftstellers) an die Black Sea Shipping Co. übergab. Seit 2006 fährt die „Maxim Gorkiy" ohne den roten Stern am Bug. Am Schornstein wurde das Logo der russischen Reederei entfernt und durch das Wappentier von Phoenix Reisen -- den Albatros -- ersetzt. Außerdem erhielt sie statt der bisherigen roten eine türkisfarbene „Bauchbinde". 1974 war sie Drehort des britischen Thrillers „18 Stunden bis zur Ewigkeit", in dem sie unter dem Film-Namen „Britannic" Schauplatz einer Erpressung war. Historische Bedeutung erlangte das Schiff nach dem Mauerfall (9. November) durch das Gipfeltreffen des US-Präsidenten George H. W. Bush mit dem sowjetischen Staatschef Michail Sergejewitsch Gorbatschow zum Abschluss eines Abrüstungsabkommens im Dezember 1989 an Bord vor der Mittelmeerinsel Malta. Die Maxim Gorkiy wurde ebenfalls durch die Medien bekannt, als sie wenige Monate zuvor im Juni 1989 im Nordmeer vor Spitzbergen in ein Treibeisfeld fuhr und havarierte. Alle Passagiere konnten gerettet werden. Das Schiff drohte zu sinken und konnte nach einer notdürftigen Reparatur zwei Wochen später mit eigener Kraft die Lloyd Werft Bremerhaven anlaufen. Hier wurde sie sechs Wochen überholt und befährt noch heute die Weltmeere. Im November 2007 wurde angekündigt, das Schiff zum 30. November 2008 außer Dienst zu stellen. Grund hierfür sind vor allem die hohen Betriebskosten, die hauptsächlich auf den Dampfturbinenantrieb zurückzuführen sind. Über den weiteren Verbleib des Schiffes ist derzeit noch nichts bekannt.
Views : 1988
Rating : 2.53
Keywords, Tags : Hamburg Elbe Schiff Fähre
Video Length : 0 : 42


Comments :

Jop auf jeden Fall! Danke für das Video

super Video - leider etwas verwackelt, aber dennoch beeindruckend


Powered By IT Middle 2006©Viduz.com All Rights Reserved. All Video materials brought by YouTube.com